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Sonnenflecken

Was sind Sonnenflecken?

Etwas Physik: Sonnenflecken sind kältere Stellen mit Temperaturen von ca. 4500 K (Umbra) und 5500 K (Penumbra) in der Photosphäre (6000 K). Durch den Temparaturunterschied erscheinen sie dunkler. Sie werden von starken Magnetfeldern hervorgerufen und können mehrere Monate erhalten bleiben. Die größten Sonnenflecken haben durchaus einen Durchmesser von etwa 100.000 km!

Sonnenflecken-Relativzahl R

Abkürzung SFR, englisch sunspot number = SSN. Die Sonnenflecken-Relativzahl R ist

  • das Maß für die Sonnenaktivität durch Zählung der Flecken und
  • hat großen Einfluss auf die Ausbreitung der höheren Kurzwellen-Frequenzen (s.a. Flux) sowie
  • Einfluss auf das Wettergeschehen, eventuell auch auf Pflanzen und Tiere.

Berechnet wird die Sonnenflecken-Relativzahl R mit der Formel R = k * (10 G + F):

  • K Korrekturfaktor für das Beobachtungsinstrument, die Luftqualität etc.
  • G Zahl der Fleckengruppen
  • F Gesamtzahl aller Flecken

z. B. 1 Einzelfleck R = 11 ---
2 Flecken in 1 Gruppe R = 12 ---
2 Gruppen, je 2 Flecken R = 24 ---

Die Anzahl der Sonnenflecken schwankt in einer Periode von 11 Jahren von einem Minimum zu einem Maximum und zurück. Diese 11 Jahre des Sonnenfleckenzyklus sind aber nicht konstant, im Einzelfall dauert so ein Zyklus auch mal 7...15 Jahre. Möglich sind auch zusätzliche Schwankungen durch einen überlagerten Zyklus von 77 Jahren.

Ein paar Zahlen:

  • bisher niedrigste registrierte Sonnenflecken-Relativzahl R = 49  (1816)
  • höchste je registrierte Maxima R = 201 (1957) und R = 401 (Juli 2000)
  • längstes Minimum war das Maundner-Minimum von 1630 bis 1705
  • letztes Minimum war im Juli 1996, das nächste Maximum wird 2013 erwartet.

 

Die Sonnenforschung wird immer weiter ausgebaut. Interessante Links mit täglichen Beobachtungen sind http://sohowww.nascom.nasa.gov/sunspots/ und http://www.spaceweather.com/

 


(Nach einer Vorlage von Alfred Fröschl, DL 8 FA 1997-2011)

Hepburn Tropo-Index


Durch bestimmte atmosphärische Zustände ergeben sich mitunter Beugungsffekte der UKW-Funkwellen, die Kontakte über weitere Entfernungen als üblich ermöglichen. Diese Weitverbindungen ...

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